SAATBETTBEREITUNG
DAS RICHTIGE SAATBETT
FÜR MAXIMALEN AUFGANG
Ein optimales Saatbett ist die Grundlage für hohe Feldaufgänge und somit für hohe Erträge. Es wird ein feinkrümeliges und gleichmäßig rückverfestigtes Saatbett benötigt, um eine optimale Einbettung der Saatgutpille zu ermöglichen und gleichzeitig eine Anbindung an das kapillare Wasser aus dem Untergrund zu erzielen.
Ein optimales Saatbett bei der Rübenaussaat
Ideal ist eine Saatbettbereitung, die nicht tiefer sein sollte als die spätere Saattiefe. Strukturschwächen der Böden müssen vielerorts eigentlich durch tiefere Bearbeitung verbessert werden. Aber bei nasseren Standorten und schwereren Böden wäre das fatal . Aus diesem Grund sind möglichst wenige Überfahrten das Ziel – um Bodenaggregate nicht zu zerstören und eine gleichmäßige Rückverfestigung zu gewährleisten. Hierbei können sowohl aktive Geräte wie die Kverneland Kreiseleggen als auch passive Maschinen wie Saatbetteggen (TLD und TLG, s. nächste Seite) oder Scheibeneggen (Qualidisc Pro und Qualidisc Farmer), die weniger in die Bodenstruktur eingreifen, zum Einsatz kommen. Bei Gefahr von Mäusefraß sollte das Saatgut nicht zu flach abgelegt und direkt angewalzt werden. Bei Schneckenbefall bewirkt eine gute Rückverfestigung die Verringerung von Hohlräumen, welche die Schnecken zum Überleben benötigen.
KVERNELAND UNICORN
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