Kverneland Pneumatische Sämaschinen

A-DRILL

INTEGRIERTE SÄEINHEIT A-DRILL

AUSBRINGEN EINER ZUSÄTZLICHEN KOMPONENTE

Auf fast allen e-drill Modellen (außer e-drill compact, aufgesattelt auf der M-Serie) kann die integrierte Sämaschine a-drill mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern montiert werden. Der zusätzliche Behälter mit separatem Dosiergerät ermöglicht es, eine zusätzliche Art von Saatgut, Dünger oder andere Produkte wie Schneckenkorn in einem Arbeitsgang in den Bodenfluss des Striegels einzubringen. Es gibt viele Gründe, die Anlage zusätzlicher Kulturen zu fördern oder zusätzliche Nährstoffe auszubringen. Eine zusätzliche Kultur unterdrückt das Beikrautwachstum und konkurriert nicht mit der Hauptkultur. Die zusätzliche Kultur fängt den mineralischen Stickstoff im Boden sowie Luftstickstoff ein, wenn sie mit Leguminosen gemischt wird, und wandelt ihn in organischen Stickstoff um. So steht der Stickstoff auch für die nächsten Kulturen zur Verfügung. Dünger werden gezielt ausgebracht, um das Pflanzenwachstum, insbesondere die Jugendentwicklung, zu unterstützen und so Verluste ins Grundwasser zu verhindern. Darüber hinaus werden die Bodenstruktur, Stabilität und Fruchtbarkeit durch Wurzelentwicklung, Diversität, Humusaufbau und Erosionsschutz verbessert. Die a-drill führt das Saatgut oder den Dünger zu einem Verteilerkopf mit bis zu acht Auslässen. Dort wird das Material mithilfe von Prallblechen gleichmäßig über die gesamte Arbeitsbreite in den Bodenfluss des Striegels eingebracht – für eine präzise und flächendeckende Applikation bei jeder Überfahrt. Die a-drill wird mit verschiedenen Zellrädern geliefert: für kleine Samen (Raps, Senf, Kohl, Klee etc.), mittlere Rotoren für Samen wie Wicke, Gras oder Sonnenblumen und für große Samen (Erbsen, Ackerbohnen etc.) oder Dünger/Insektizide. Für grobes Saatgut (z. B. Erbsen oder Bohnen) sollte auf jeden Fall ein optional erhältlicher, flexibler Zellradrotor verwendet werden. Der über dem Rotor platzierte Rührfinger sorgt für einen gleichmäßigen Samenstrom. Eine Bürste reinigt den Rotor und erhöht dadurch die Genauigkeit. Bis zu acht verschiedene Rotoren sind für feine, mittlere und große Samen erhältlich. Die Saatgutdosierung wird mit der Kontrollbox aus der Kabine eingestellt. Version 5.2 steuert und überwacht die Flussgeschwindigkeitsregelung, den ha- und Stundenzähler, die Selbstdiagnose etc. Sie kann an einen Radar-Geschwindigkeitssensor oder an einen 7-poligen Stecker für die ISOBUS-gesteuerte Traktor- Geschwindigkeitsinformation angeschlossen werden. Version 1.2 steuert die Rotorgeschwindigkeit, die Abdrehprobe, das Gebläse (ein/aus) und den Füllstandssensor.

Kontrollbox 5.2

Kontrollbox 1.2

a-drill 200 Tankgröße (l)

200

Anzahl der Prallbleche

8

elektrischer Gebläseantrieb hydraulischer Gebläseantrieb Aussaatstärke/min (50 kg/ha; 4 m Arbeitsbreite bei 12 km/h)

4 kg/min

Gesamtgewicht (kg)

100–115

KVERNELAND E-DRILL

17

Powered by