Kverneland Saatbetteggen

SAATBETTBEREITUNG

GLEICHMÄSSIGER FELDAUFGANG

GLEICHE BEDINGUNGEN FÜR JEDE PFLANZE

Zone A

Die oberste Schicht muss eine stabile Aggregatstruktur und -größe aufweisen, um Erosion und Verschlämmung zu vermeiden. Eine schnelle Erwärmung des Bodens und eine ausreichende Sauerstoffversorgung der keimenden Samen muss gewährleistet werden. Eine tragfähige Saathorizontschicht muss so beschaffen sein, dass die Samen in absolut gleichmäßiger Tiefe über die gesamte Fläche eingebettet werden können. Ein guter Anschluss an den kapillaren Wasseraufstieg aus dem Unterboden sorgt für eine schnelle und sichere Keimung. Eine durchgehende Verbindung zwischen dem Saathorizont und der kapillar wasserleitenden Unterschicht sichert das Keimen auch ohne Niederschlag. Eine geformte Barriere hält die Feuchtigkeit zurück und verhindert eine Zeit lang die Verdunstung.

Zone B

Barriere gegen Wasserverdunstung

Zone C

Anschluss an kapillares Wasser

Nachteile durch falsche Vorbereitung des Saatbeets: 1. Bei unzureichender Verdichtung und/oder ungleichmäßiger Tiefe

Wenn der Boden zu locker oder zu tief bearbeitet wird, besteht keine Verbindung des Saatkorns zum kapillar wasserführenden Untergrund. Das Wachstum hängt dann hauptsächlich vom Niederschlag ab, was zu ungleichmäßigem und verzögertem Keimen führt. 2. Wird die Bodenstruktur durch falsche Bearbeitung zur falschen Zeit und mit falscher Geschwindigkeit beschädigt, kann sich der Boden verschließen, wodurch die Sauerstoffversorgung reduziert wird und die Keimung ungleichmäßig verläuft. 3. Wird das Land bearbeitet, wenn es zu nass ist, kann ein verdichtetes und grobes Saatbett entstehen. Das Wurzelwachstum wird eingeschränkt, der Zugang zu Wasser und Nährstoffen reduziert, was zu schlechtem Pflanzenwachstum und einer Neigung zum Gabelwuchs führt.

KVERNELAND TLG/TLD

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